Tagebuch: 26.02.2026
TAGEBUCH
2/26/20262 min read
Liebe Kathi,
heute ist endlich der Tag, auf den ich mich schon so lange freue: Es geht zu dir nach Hamburg und wir sehen uns endlich wieder. Bevor mein Flug geht, steht aber noch ein relativ normaler Unitag an. Ich habe den Morgen zu Hause verbracht, und dort viel für die Uni gemacht. Dafür bin ich früh aufgestanden und habe Assignments fertiggemacht und diese auch abgegeben. Währenddessen habe ich mit Elliot geschrieben, da wir uns heute zum Mittagessen treffen wollten, um dann gemeinsam zu der Kirche zu laufen und unsere Messungen durchzuführen. Bevor wir uns getroffen haben, habe ich dann noch meinen Koffer fertig gepackt und ein wenig in der Wohnung aufgeräumt (heute ist so ein Putztag, bei dem ich nicht mitmachen kann, weshalb ich einfach ein wenig vorbereiten wollte).
Das Essen mit Elliot war sehr gut, wobei ich schon ein wenig feststelle, dass Elliot durchaus ein besonderer Typ ist. Er ist mega lieb, aber auch ein bisschen eigen – irgendwie finde ich das sehr schwer zu erklären. Trotzdem glaube ich, dass wir für unsere Messungen in der Kirche gut zusammenarbeiten werden. Die Messungen heute liefen ganz gut, wobei ich aber schon frühzeitig gehen musste, da ich den Zug von Trondheim zum Flughafen erwischen musste. Das hat zum Glück super gut geklappt, sodass ich dann circa eine Stunde vor meinem Abflug am Flughafen war. Da der ganze Flughafen ja relativ klein ist, ging die Security auch super schnell, sodass ich sehr entspannt am Gate auf meinen Flug warten konnte.
Insgesamt verlief meine Reise nach Hamburg sehr gut, die Flüge waren pünktlich und die Umstiege haben super funktioniert. Ich habe immer wieder gefragt, ob ich ins Cockpit darf, doch leider waren die Flüge zu voll, sodass der Cockpitplatz leider immer belegt war. Auf dem letzten Flug jedoch wurde ich geupgradet und durfte auf die „Business-Class“-Sitze – dort gab es etwas mehr Platz und vor allem Snacks und Getränke gratis, hihi.
Meine Vorfreude ist immer weiter gestiegen – ich wusste, dass der Moment, in dem wir uns wiedersehen, endlich bald sein würde. Ich habe zum Glück noch meine S-Bahn bekommen und dann hast du mich auf einmal voll überrascht: Ausgerechnet an der Türe, an der ich aussteigen wollte, standest du und hast mich begrüßt. Ich habe mich so dolle gefreut, dich zu sehen, dich zu umarmen und küssen zu können. Ich war wirklich so dolle glücklich, dich endlich wiederzusehen.
Das Gefühl, wieder gemeinsam in Hamburg zu sein, war auf jeden Fall ganz besonders – ich liebe es so sehr, hier mit dir zu sein, und hier unser Leben zu haben. Auch der Moment, in unsere Wohnungen zu kommen, war ganz toll – ich vermisse das Leben, das wir hier haben, so sehr, und jetzt nochmal die Wohnung zu sehen, und alles zu haben, was wir uns gemeinsam aufgebaut haben, war sehr schön.
Abends haben wir dann direkt gekuschelt und einen schönen Abend zu zweit verbracht. Ich liebe dich sooo dolle
Dein Simi