Tagebuch: 21.01.2026

TAGEBUCH

1/21/20262 min read

Hallo meine Kathi,

heute Morgen habe ich total verschlafen. Ich habe immer wieder das Problem, dass ich zwar früh einen Wecker stelle, dann aber nochmal einschlafe und dann den ganzen Tag voll müde bin. Was mir am meisten hilft, ist tatsächlich, mit dir aufzustehen und dir ein Spiegelbild aus dem Badezimmer zu senden. Nächste Woche will ich das öfters machen und hier in die Bib gehen. Wenn ich das schaffe, kann ich mir, glaube ich, viel Zeit freischaufeln und die Klausurenphase am Ende gut schaffen.

Ich bin um 09:00 Uhr dann endlich aufgestanden und war um 10:00 Uhr dann in meiner Vorlesung. Das war eine Finanzvorlesung, die mir aber gar nicht gefallen hat – vielleicht werde ich anstelle dessen ein anderes Fach belegen. Nach der Vorlesung habe ich mich zum Mittagessen mit Fabio und Camilla getroffen – Camilla ist auch aus der italienischen Gruppe und am Wochenende auch bei der Hüttenwanderung dabei. Sie ist auch total lieb und ein sehr gesprächiger Mensch.

Als alle in eine Vorlesung mussten, kam Andrea dazu. Nach dem Essen kam Andrea mit zu mir, und wir haben gemeinsam den Hüttentrip für das Wochenende geplant (Busverbindung, Einkaufsliste und die Wanderroute). Mit Andrea klappt das sehr gut zu planen, er macht selber auch viel Outdoorsachen, sodass es sehr gut geklappt hat, alles relativ schnell zu planen. Da er noch ein paar Sachen von Bua und Ikea brauchte, und ich nicht so viel zu tun hatte, sind wir nachmittags noch gemeinsam zu den beiden Läden gefahren. Die Zeit mit Andrea verging schnell und wir haben ganz viel miteinander geredet. Irgendwie ist es aber momentan so, dass trotz der ganzen Zeit, die wir miteinander verbringen, auch hier die Gespräche alle etwas „oberflächlich“ sind. Ich hoffe, dass sich das bald ändert, sodass eine engere Freundschaft daraus wird.

Abends sind wir dann beide zurück in unser Zimmer gefahren, mit dem Plan, dass wir uns abends nochmal in einer Bar treffen. Dort waren auch ein paar andere, mit denen ich letzte Woche Skifahren war. Doch als ich zu Hause war, hat mir auf einmal jeglicher Antrieb gefehlt, und ich wollte irgendwie einfach allein sein – gleichzeitig hatte ich total Fomo und wollte irgendwie raus, was sehr anstrengend für meinen Kopf war. Besser wurde es dann, als du mit mir geredet hast – danke, Schatz, dass du dir so viel Zeit für mich nimmst, trotz des Stresses, den du gerade auch zu Hause hast.

Ich bin dann relativ früh ins Bett gegangen und konnte auch sehr schnell einschlafen. Ich glaube, mein Körper braucht einfach auch ein bisschen Regeneration, da die letzten Tage sehr viel waren und es auch sozial super anstrengend ist, immer wieder neue Leute zu treffen und sich immer wieder zu öffnen.

Ich liebe dich

Dein Simi