Tagebuch: 14.02.2026
TAGEBUCH
2/14/20262 min read
Hallo Kathi,
Heute Morgen stehen wir um 08:00 Uhr auf, um uns fertig zu machen und den Zug um 09:30 Uhr zu bekommen. Der Morgen war relativ stressig, aber wir haben es geschafft, ohne Probleme den Bus zu bekommen. Andrea hat das leider nicht geschafft, doch zum Glück gab es eine Alternative für ihn, wodurch er an einem anderen Bahnhof in den Zug zusteigen konnte. Wir haben an der Station also erstmal nur Tomas getroffen.
Nachdem wir uns ein bisschen Essen gekauft hatten, sind wir schon in den Zug und haben uns Richtung Os gemacht (Andrea ist keine 10 Minuten später dazugestiegen). Die Zugfahrt dauerte knapp 3 Stunden, während denen wir zu viert sehr viel geredet haben und viel Spaß hatten (wir hatten einen Tisch im Zug). Auch hier war es sehr entspannt mit Mats, da er von seiner Art einfach sehr gut reinpasste. In Os angekommen, sind wir nochmal ganz kurz in einen Supermarkt gegangen, um dort die letzten Sachen einzukaufen, und haben uns dann von dort aus auf den Weg zur Hütte gemacht.
Die Wanderung dauerte circa 4 Stunden, wobei circa 1,5 sehr anstrengende Stunden mit ungefähr 300 Höhenmetern das „Kernstück“ der Wanderung waren. Das Herausfordernde war, dass es sehr steil war und es durch viel Tiefschnee noch anstehender wurde (selbst mit den Schneeschuhen sind wir bestimmt 20–30 Zentimeter eingesunken).
Bei der Hütte angekommen haben wir uns direkt drangemacht, Feuer zu machen und zu versuchen, die Hütte etwas aufzuheizen. Wir haben bemerkt, dass es sehr schwierig werden würde, irgendwie Wärme zu bekommen, da die Hütte extrem schlecht isoliert war. Während wir geheizt haben, haben wir auch angefangen, unser Abendessen vorzubereiten: Es gibt Schweinekoteletts, Brot, BBQ-Sauce, Sour Cream und ganz viel Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten, die wir in Alufolie eingewickelt langsam in heißer Asche gegart haben. Insgesamt war das Essen wirklich sehr, sehr lecker.
Gerade als wir es angenehm hatten (angenehm heißt in dem Fall +3–4 Grad in der Hütte), ist uns leider beim Asche Rausbringen etwas auf den Boden gefallen, sodass wir alles vollgeraucht haben und alle Fenster und die Tür zum Lüften öffnen mussten – damit war es dann leider wieder sehr kalt in der Hütte. Insgesamt war der Abend sehr schön. Wir haben viel geredet und gelacht und einfach eine schöne Zeit miteinander verbracht.
Beim Einschlafen haben wir jeder noch einen Wecker gestellt, um das Feuer während der Nacht aufrechtzuerhalten – als ich um 04:00 Uhr dran war, hat es leider so sehr gequalmt, dass wir den Feueralarm aktiviert haben und wieder kurz lüften mussten. Bis auf das war die Nacht aber trotz der Kälte zum Glück sehr erholsam.
Ich liebe dich so tolle
Dein Simi