Tagebuch: 11.02.2026
TAGEBUCH
2/11/20261 min read
Liebe Kathi,
heute habe ich meinen freien Unitag – da aber Mats morgen Abend kommt und ich deshalb Unizeug machen muss, habe ich mir vorgenommen, vorzuarbeiten. Dafür bin ich früh aufgestanden und habe angefangen, bis mittags Abgaben vorzubereiten. Das hat sehr gut geklappt, bis ich dann anfing, mittags zu kochen. Ich habe nur was Kleines zu Hause gegessen, bevor ich mich auf den Weg zu Bua gemacht habe.
Dort habe ich Tomas und Andrea getroffen und wir haben es geschafft, alles für das Wochenende (auch für Mats) auszuleihen. Sprich wieder Schneeschuhe, Rucksack und Schlafsäcke. Nachdem wir dort fertig waren, sind wir zu einem Hostel gefahren (dort haben Tomas und Andrea am Anfang gewohnt), da es dort gratis Gasflaschen gibt, die wir für unsere Camping-Trips immer benötigen. Vor Ort haben wir dann auch unseren Wochenendstrip weitergeplant und Züge nach Os gebucht (das ist ein kleiner Ort, circa 3 Stunden entfernt). Der Plan ist, von dort circa 3 bis 4 Stunden zu einer Hütte zu wandern.
Nachdem wir damit fertig waren, haben wir uns spontan noch entschieden, zur Vellwerkstad zu gehen – das ist ein Ort des Roten Kreuzes, bei dem es gratis Abendessen und viele Aktivitäten gibt (Billard, Tischtennis und Co.). Den Ort hat Fabio uns empfohlen, da er dreimal die Woche dahin geht – und ich muss sagen, es ist sehr cool dort. Das Essen schmeckt wirklich gut und es ist unglaublich, dass es dort alles umsonst gibt. Trotz der schönen Zeit war ich konstant sehr gestresst, da ich wusste, wie viel ich noch für die Uni schaffen musste. Ich bin demnach sehr früh wieder nach Hause gegangen, um dort noch ein wenig arbeiten zu können.
Die Zeit, die ich zu Hause war, war dann leider auch nur eher kurz, da ich mich abends mit der deutschen Erasmus-Gruppe zum Spielen im Lotfet verabredet habe – sprich, ich hatte nur nochmal 1,5 Stunden zu Hause, bevor ich wieder losmusste. Im Loftet habe ich viele Leute getroffen, was sehr schön war – nachdem wir sehr lange geredet hatten, konnten wir noch eine runde Wizard miteinander spielen und damit den Abend ausklingen lassen. Auf dem Heimweg dann, haben wir noch Polarlichter gesehen – manchmal vergisst man, wie speziell diese Stadt ist, aber gerade solche Momente zeigen es einem immer wieder.
Ich liebe dich so dolle
Dein Simi