Tagebuch: 06.02.2026
TAGEBUCH
2/6/20262 min read
Hallo Kathi,
heute geht es wieder los zu einer Wanderung, wobei ich davor noch in die Uni gehe, um meine eine Vorlesung zu hören. Die Zeit vor der Vorlesung konnte ich gut nutzen, um noch meinen Wanderrucksack für das Wochenende zu packen. Ganz genau, bevor ich zur Vorlesung losmusste, hatte ich dann auch alles fertig gepackt, was sehr gut gepasst hat, da ich nach der Vorlesung direkt zu Andrea musste.
Ich bin also nach der Vorlesung kurz heim, habe mich umgezogen und den Rucksack gegriffen, bevor ich zu Andrea bin – dort haben wir noch miteinander gegessen, bevor um kurz vor 14 Uhr unser Bus Richtung Wanderung losfuhr. Die Fahrt heute war sehr lange, da wir fast bis an die Grenze zu Schweden gefahren sind – knapp 2,5 Stunden waren wir unterwegs. Da wir erst so spät losgekommen sind, war es schon am Dämmern – nicht so gut, da wir noch 4 Stunden wandern müssen. Zu unserem großen Glück kam auf der Straße, auf der wir knapp 3 Stunden laufen mussten, ein Auto vorbei, und wir haben unsere Chance probiert, per Anhalter mitzufahren. Das hat tatsächlich auch geklappt und er hat uns bis zum Ende der Straße gefahren (das war circa 5 Minuten von seiner Hütte in den Bergen entfernt).
Mittlerweile war die Sonne schon hinter dem Horizont verschwunden, sodass wir in der Dämmerung Richtung Hütte los sind. Die Landschaft war superschön, sehr, sehr weit und mit hohen Bergen durchzogen. Nach knapp 35 Minuten haben wir unsere Stirnlampen angezogen und sind mit diesen durch die Dunkelheit entlang von Skitourenspuren Richtung Hütte gelaufen. Auf dem Weg hat sich ein wunderschöner Sternenhimmel entfaltet und sogar ein wenig Polarlichter konnten wir sehen. Nach einer Stunde haben wir dann auf einem Hügel unsere Hütte gefunden.
Die Hütte war sehr klein (nur zwei richtige Betten, ein Ofen und eine Matratze, die gerade so auf den Boden gepasst hat). Das war aber für mich, Tomas und Andrea auf jeden Fall ausreichend – wir haben an dem Abend die Olympia-Eröffnungsfeier geschaut, uns ein leckeres Abendessen gekocht und einfach viel miteinander geredet. Es war sehr angenehm, den Trip mit den beiden zu machen, da es einfach schön entspannt war und wir über alle möglichen Themen reden konnten.
Nach einigen Stunden und ein paar Bier sind wir dann gegen 0 Uhr schlafen gegangen. Es war in der Hütte ein wenig wie in einer Sauna, wobei es draußen kälter als –20 Grad war. Ich bin sehr schnell eingeschlafen und habe dabei daran gedacht, wie wir noch ganz viele Urlaube miteinander erleben können.
Ich liebe dich so dolle
Dein Simi