Tagebuch: 06.01.2026

TAGEBUCH

1/6/20262 min read

Liebe Kathi,

Der heutige tag fängt früh an, nachdem ich gegen 04:30 von der Fähre gefahren bin. Ich habe mir dann in der Nähe (20 Minuten entfernt) einen Schlafplatz gesucht und konnte dann nochmal 1,5 stunden schlafen. Der Schlaf tat sehr gut, leider wurde ich aber durch LKW-Lärm wieder wach, sodass ich mich dann entschieden habe meinen Weg Richtung Trondheim anzutreten. Die Fahrt verlief erstmal gut, zwar gab es Neuschnee aber trotzdem verlief die Fahrt sicher und ich konnte schnell viel Strecke fahren.

Nachdem ich Oslo mit ein bisschen Stau hinter mir gelassen habe wurde es sehr schnell ziemlich ländlich. Ich habe Podcasts gehört und die Fahrt durch die Norwegische Landschaft sehr genossen. Was ich bemerkt habe war, dass es immer kälter wurde. Erst hatten wir -10, dann -20 und schlussendlich sogar -30 grad!! Das war so kalt, dass die Kälte draussen sogar schon weh tat. Der Fluss, der neben der Straße verlief, war komplett zugefroren, immer mal wieder hat meine kleine stellen mit fließendem Wasser gesehen. In dieser Kälte hatte ich dann den Gedanken wie doof es bloß wäre liegenzubleiben.

Und das genau das passiert ist weißt du ja schon. Auf einmal habe ich Fehlermeldungen bekommen und ganz viel weißerblauer Rauch kam aus meinem Auspuff. Und dann die Fehlermeldung in Rot, dass ich den Motor sofort abschalten soll und eine Werkstatt ansteuern soll… Nun stand ich da, bei -24 Grad oder so und habe den ADAC angerufen. Nach 1,5 Stunden war endlich der Abschleppwagen da. Mir war inzwischen kalt, mein Kopf schlecht gelaunt und ich wollte einfach nur ankommen. Noch auf der Fahrt nach Oppdal habe ich die ganze Zeit gehofft, dass es nur ein kleiner Fehler sei doch beim abladen des Autos hat man Öltropfen unter dem Auspuff gesehen. Damit war klar das leider ein größeres Problem vorliegt.

Da die Werkstatt schon zu hatte habe ich mir ein Hotel besorgt, dort hin habe ich alle meine Sachen getragen damit diese im Auto nicht einfrieren (In Oppdal hatte es -28 Grad). Bei der letzten Tour zum Auto gab es ein Abendessen bei Burger King - so habe ich mir die Abend auf jedenfall nicht vorgestellt.

Nach dem Essen ging ich ins Hotel und wollte nur noch eine heiße Dusche und ins Bett. Danke Schatz das du an dem Tag so viel Zeit hattest mit mir zu reden das at mir sehr geholfen. Ich bin mit der Hoffnung eingeschlafen am nächsten Tag das Auto repariert zu bekommen.