Tagebuch: 04.02.2026

TAGEBUCH

2/4/20261 min read

Hallo Kathi,

da ich heute keine Universität hatte, habe ich etwas länger geschlafen als sonst. Mein Plan ist es, mich um 10:00 Uhr mit ein paar aus der deutschen Gruppe und Tomas zu treffen und gemeinsam nochmal zum Jonsvatnet zu fahren, um dort Eislaufen zu gehen.

Zuerst habe ich Tomas bei Bua getroffen, wobei wir dort leider bemerkt hatten, dass es keine großen Schlittschuhe mehr gibt. Ich hatte Schlittschuhe in der Größe 43 vom anderen Bua gemietet, und habe diese Tomas angeboten, da ich ihm ermöglichen wollte, auch mal Schlittschuhfahren zu gehen (er war noch kein einziges Mal auf dem See). Das Angebot hat er aber leider nicht angenommen, sodass ich ihn dann zu seinem Studentenwohnheim gebracht habe. Dort habe ich dann auch noch zwei aus der anderen Gruppe eingesammelt, die mit zum See wollten.

Gerade als wir loswollten, wurden wir angerufen, dass die anderen mit ihrem Auto Probleme haben, da wohl scheinbar die Batterie leer sei – also sind wir kurz dorthin gefahren und haben Starthilfe gegeben. Nachdem das dann erfolgreich geklappt hat, sind wir zum See gefahren und haben uns fertig gemacht, um loszudüsen. Ich habe sehr schnell bemerkt, dass meine Schlittschuhe zu klein sind, und es nicht der spaßigste Besuch auf dem See werden würde. Vor allem beim Stehen tat es besonders stark weh, beim Fahren hingegen wurde man gut abgelenkt. Die Zeit verging also trotzdem sehr schnell und es war ein schöner Vormittag, den wir dort verbracht haben.

Zurück in Trondheim habe ich zu Hause etwas gegessen und bin dann in die Uni, um dort mit Nishii, Camilla und Tomas den Hüttentrip zu planen. Wir haben dort eine Einkaufsliste geschrieben und die Busse geplant. Das hat alles länger als gedacht gedauert, sodass es circa 17 Uhr war, als ich nach Hause gegangen bin. Dort habe ich noch gekocht und mit Mama und Papa weiter über den Lofotentrip gesprochen.

Abends haben wir dann noch lange gesprochen, was wieder sehr schön war – ich liebe es, dir abends alles vom Tag zu erzählen und dir dabei zuzuhören, was du so erlebt hast. Ich liebe dich so dolle

Dein Simi