Tagebuch
26.12.2025
Liebes Tagebuch,
schon als ich gestern schlafen gegangen bin, habe ich mich sehr auf heute gefreut, denn heute kann ich Kathi endlich wieder sehen. Aufstehen habe ich mich mega auf den Tag gefreut, trotz dessen, dass ich wusste, dass ich heute auch noch viele Aufgaben vor mir habe. Ich habe nach dem Frühstück direkt angefangen, den VW-Bus zu packen, und habe währenddessen auch gelernt, wie man Schneeketten anzieht und wie man das neue Heckzelt aufbaut!
Dann ging es auf einmal auch ganz schnell los und ich bin zum Bahnhof gefahren worden (von Mama und Papa) – ich war ein bisschen traurig, da die Weihnachtszeit sehr schön war und ich die Zeit mit der Familie sehr genossen habe – gleichzeitig stieg die Vorfreude, denn ich weiß: noch 2 Stunden, dann sehe ich Kathi!!
Jetzt sitze ich im Zug und schreibe diesen Text, während ich ein Käffchen trinke :) Ich freue mich, dich gleich zu sehen!
05.01.2026
Liebe Kathi,
heute ist der Tag und mein Auslandssemester und damit auch meine erste Auslandserfahrung beginnt. Der Gedanke, heute los zu müssen, fühlt sich irgendwie doof an. Beim Aufstehen konnte ich dich noch in meinem Arm halten – das ist eins meiner Lieblingsgefühle überhaupt <3. Nach dem Aufstehen und einem Kaffee, den ich dir vorbereiten konnte, begannen dann schon die letzten Vorbereitungen: Wäsche machen, Zeug zusammenräumen und ausschließen. Ich wollte nur kurz Zeug ins Auto bringen, da war die Tür ins Schloss gefallen. Zum Glück hatte ich meine Winterjacke schon an und konnte dann einfach schon los zum Frisör.
Nach dem Friseur habe ich Blumen für dich besorgt und bin dann heimgekommen Gemeinsam haben wir Spinatlasagne gegessen und während des Essens viel geredet. Das habe ich sehr genossen. Direkt nach dem Essen wollten wir kuscheln und sind dabei eingeschlafen – um 14:22 Uhr sind wir aufgewacht (um 14:30 Uhr wollte ich los) … Das Kuscheln und Essen und generell das Zeit miteinander zu verbringen werde ich wirklich sehr dolle vermissen <3.
Dann ging es auf einmal sehr schnell und wir mussten uns verabschieden. Ich mag Abschiede wirklich nicht gerne, und wie ich es erwartet habe, gab es viele Tränen. Im Auto habe ich über den Abschied nachgedacht und dachte mir, dass ich es schön finde, dich zu haben und so dolle zu lieben, dass ich diese Emotionen fühlen und zeigen kann.
Die Fahrt nach Dänemark verlief dann an sich ziemlich gut – es gab viel Schnee, wodurch es demnach ab und zu anstrengend war, zu fahren. Teilweise habe ich nicht mal mehr erkannt, ob die Autobahn 2 oder 3-spurig war. Als ich in Hirtshals angekommen bin hieß es, dass die Fähre leider 2 Stunden Verspätung hat. Die zwei Stunden konnte ich aber gut im Auto überbrücken (sogar noch mit einem Telefonat mit dir), sodass es dann endlich um 00:45 Uhr auf die Fähre ging. Dort habe ich mir fix einen Schlafplatz gesucht, an dem ich versuche, die nächsten 3,75 h zu schlafen. Dafür habe ich aus dem Auto extra eine Decke und Kissen mitgenommen. Jetzt habe ich noch diesen Eintrag geschrieben und gleich geht es dann schlafen.
Ich liebe dich, meine Kathi-Maus, und freue mich, dir jeden Tag einen Tagebucheintrag zu schreiben.
06.01.2026
Liebe Kathi,
Der heutige tag fängt früh an, nachdem ich gegen 04:30 von der Fähre gefahren bin. Ich habe mir dann in der Nähe (20 Minuten entfernt) einen Schlafplatz gesucht und konnte dann nochmal 1,5 stunden schlafen. Der Schlaf tat sehr gut, leider wurde ich aber durch LKW-Lärm wieder wach, sodass ich mich dann entschieden habe meinen Weg Richtung Trondheim anzutreten. Die Fahrt verlief erstmal gut, zwar gab es Neuschnee aber trotzdem verlief die Fahrt sicher und ich konnte schnell viel Strecke fahren.
Nachdem ich Oslo mit ein bisschen Stau hinter mir gelassen habe wurde es sehr schnell ziemlich ländlich. Ich habe Podcasts gehört und die Fahrt durch die Norwegische Landschaft sehr genossen. Was ich bemerkt habe war, dass es immer kälter wurde. Erst hatten wir -10, dann -20 und schlussendlich sogar -30 grad!! Das war so kalt, dass die Kälte draussen sogar schon weh tat. Der Fluss, der neben der Straße verlief, war komplett zugefroren, immer mal wieder hat meine kleine stellen mit fließendem Wasser gesehen. In dieser Kälte hatte ich dann den Gedanken wie doof es bloß wäre liegenzubleiben.
Und das genau das passiert ist weißt du ja schon. Auf einmal habe ich Fehlermeldungen bekommen und ganz viel weißerblauer Rauch kam aus meinem Auspuff. Und dann die Fehlermeldung in Rot, dass ich den Motor sofort abschalten soll und eine Werkstatt ansteuern soll… Nun stand ich da, bei -24 Grad oder so und habe den ADAC angerufen. Nach 1,5 Stunden war endlich der Abschleppwagen da. Mir war inzwischen kalt, mein Kopf schlecht gelaunt und ich wollte einfach nur ankommen. Noch auf der Fahrt nach Oppdal habe ich die ganze Zeit gehofft, dass es nur ein kleiner Fehler sei doch beim abladen des Autos hat man Öltropfen unter dem Auspuff gesehen. Damit war klar das leider ein größeres Problem vorliegt.
Da die Werkstatt schon zu hatte habe ich mir ein Hotel besorgt, dort hin habe ich alle meine Sachen getragen damit diese im Auto nicht einfrieren (In Oppdal hatte es -28 Grad). Bei der letzten Tour zum Auto gab es ein Abendessen bei Burger King - so habe ich mir die Abend auf jedenfall nicht vorgestellt.
Nach dem Essen ging ich ins Hotel und wollte nur noch eine heiße Dusche und ins Bett. Danke Schatz das du an dem Tag so viel Zeit hattest mit mir zu reden das at mir sehr geholfen. Ich bin mit der Hoffnung eingeschlafen am nächsten Tag das Auto repariert zu bekommen.
07.01.2026
Liebe Kathi,
Heute bin ich aufgewacht und habe den Plan um 07:30 zur Werkstatt zu gehen, die Schlüssel abzugeben und dann um 08:00 Uhr bei AVIS einen Mietwagen zu bekommen um damit nach Trondheim zu fahren. Der Part um 07:30 zur Werkstatt zu gehen hat geklappt, nur leider war niemand bei AVIS. Um kurz nach 08:00 Uhr habe ich jemand bei der AVIS erreicht und es hieß leider gibt es ein Auto erst ab 13:00 Uhr (Die Verleihstation hat nur 2 Autos). Also hieß es wieder warten. Immerhin durfte ich ohne Aufpreis in meinem Hotelzimmer bleiben.
Um 11:45 war es dann schon soweit und ich konnte die Stadt verlassen. Ich habe einen großen Skoda als Mietwagen bekommen, sodass ich alle Sachen aus Oppdal mit nach Trondheim nehmen konnte. Ich war sehr glücklich wieder unterwegs zu sein. In Trondheim angekommen habe ich meinen Schlüssel für die Wohnung erhalten (aus einer Keybox) und bin dann zu der Wohnung gefahren. Es war niemand zu Hause, sodass ich alleine alles ausgeräumt habe. Das Zimmer ist recht Groß und hat auf jedenfall das Potenzial, dass es gemütlich werden kann. Während des auspackens kam dann eine Mitbewohnerin die aber recht schnell in ihrem Zimmer verschwunden ist sodass kein richtiges kennenlernen stattfinden konnte :(
Nachdem ich das ganze Auto ausgepackt habe wollte ich noch alles andere Organisieren und einrichten, sodass ich noch fix zu Ikea gefahren bin. Dort habe ich für nur 98€ ein Bett, einen Schreibtisch, einen Teppich, Zwei Pflanzen und Kleiderbügel bekommen. Das Bett habe ich dabei aus der Fundgrube mit 70% Rabatt bekommen!!! Ich habe dann alles fix Heimgefahren und das Auto auf meinem Stellplatz geparkt.
Zurück in der Wohnung habe ich dann tatsächlich noch alles aufgebaut, sodass ich jetzt ein gemütliches Zimmer habe. Das tat sehr gut, da man jetzt einen „wohlfühl“ Ort hat. Abends haben wir beide noch telefoniert was ich sehr toll fand :))
Jetzt geht es schlafen, ich bin sehr kaputt von den letzten Tagen. Ich liebe dich, dein Simi <3
08.01.2026
Liebe Kathi,
Heute Morgen bin ich das erste Mal in meinem Bett und Zimmer in Trondheim aufgewacht, nachdem ich ein bisschen ausschlafen konnte. Aber ich habe dennoch einen Wecker gestellt, da ich heute zu einer Erasmus-Wanderung nach „Byrmarka“ möchte. Auf dem Weg dahin habe ich im Bus Andrea, einen lieben Italiener, kennengelernt. Da er schon einen Tag vorher da war, hat er schon Kontakte geknüpft, sodass ich in eine kleine Gruppe mit reingeraten bin. In der Gruppe waren noch Malte (ein Deutscher) und Tomas (ein Tscheche). Die Gruppe war total lieb, aber irgendwie wurde ich bei der Wanderung nicht 100 % warm mit der Gruppe. Vielleicht lag das daran, dass ich am Morgen eine Rechnung von der Werkstatt in Höhe von 8167€ erhalten habe, da wohl einiges am Auto kaputt sei. Die Gedanken und irgendwo auch (unbegründete) Schuldgefühle hatte ich die ganze Wanderung über im Kopf …
Aber dennoch war es schön, obwohl wir sehr viele Leute waren. Bestimmt 90 Leute waren bei der Wanderung dabei. Die Landschaft war sehr, sehr schön, da es sehr schneereich war und die Landschaft mit gefrorenen Seen durchsetzt einfach toll anzuschauen war. Nach der Wanderung sind wir in ein Café gegangen, wo ich erst mit dieser Vierergruppe zusammen saß, mich dann aber nach einer halben Stunde oder so zu einem anderen Tisch gesetzt habe. Das waren tatsächlich alles Deutsche, aber ich kam mit denen in ein gutes Gespräch. Mit ein paar von den Leuten habe ich dann auch Nummern ausgetauscht, was sehr gut tat, da ich dadurch ein bisschen mehr das Gefühl bekomme, Leute kennenzulernen. Nach dem Café bin ich dann erstmal heimgefahren, um ein bisschen zu entspannen.
Für den Abend habe ich mich wieder mit Malte, Tomas und Andrea verabredet, um was zu Abend zu essen und mit dem Auto etwas aus der Stadt rauszufahren, um Polarlichter zu suchen. Wir sind circa 30 Minuten nordöstlich aus der Stadt gefahren. Es war eine Wahrscheinlichkeit von 30 %, Polarlichter zu sehen, aber leider war es zu bewölkt, um irgendwas zu erkennen. Wir sind aber auf eine Wiese gelaufen, wo der Schnee mehr als knietief war. Das war auf jedenfall eine spannende Erfahrung.
Zurück in Trondheim habe ich die anderen rausgelassen und dann das Auto abgestellt. Irgendwie fühle ich mich trotz des Tages und des Abends immer noch sehr alleine und nicht so gut hier. Morgen gibt es eine Erasmus-Party, ich hoffe da noch ein paar Leute kennenzulernen. Du fehlst mir sehr und ich hätte dich so gerne hier oder wäre gerne bei dir in Hamburg.
Ich liebe dich, dein Simi <3
09.01.2026
Liebe Kathi,
heute Morgen bin ich ganz früh aufgestanden, um die Polarlichter zu sehen. Draußen (ich war schon ganz gut warm angezogen) haben wir dann als Gruppe doch entschieden, nicht aus der Stadt zu fahren, da die Polarlichter zu schwach sein sollten. Also wieder aus den warmen Klamotten und nochmal ins Bettchen (das war auch ein sehr gutes Gefühl).
Ich bin dann um kurz vor 10 aufgewacht und musste mich dann schnell auf den Weg nach Oppdal machen, wo ich heute meinen Mietwagen zurückbringen sollte. Die Fahrt verging schnell und die Landschaft war in der tiefstehenden Sonne sehr schön anzuschauen. In Oppdal angekommen verlief die Rückgabe sehr einfach: einfach Auto hinstellen und Schlüssel in den Briefkasten.
Den Rückweg habe ich dann per Zug in Angriff genommen, wobei mich dann im Bahnhof ein Mann angesprochen hat, ob ich ihm ein Metallteil nach Trondheim transportieren kann, und er würde mir dafür dann den Zug bezahlen. Den Deal habe ich angenommen und mich dann die ganze Zugfahrt gefragt, was ich da transportiere. Der Zug war auf die Minute genau pünktlich und die Landschaft war sehr schön anzuschauen. :)
In Trondheim hat dann ein Mann das Metallteil entgegengenommen und mir auch erklärt, wofür es war: Es war eine Verbindung für Kameras auf einem autonomen Hochseeboot. Irgendwie supercool, dass ich das Teil transportieren konnte.
In Trondheim habe ich dann kurz gechillt und bin abends los, da es eine Erasmus-Party gab :). Dafür war ich bei zwei Gruppen vorglühen, wobei ich eine liebe Gruppe aus München getroffen habe! Um circa 22 Uhr ging es dann zur Party, die so mäßig cool war, aber dennoch hat’s Spaß gemacht. Um circa 2 Uhr war ich zu Hause, wo ich dann auch wirklich glücklich war, ins Bettchen zu gehen.
Dein Simi
10.01.2026
Liebe Kathi,
Heute bin ich um 09:50 Uhr aufgewacht. Ich wollte eigentlich noch ein wenig länger schlafen, habe dann aber bemerkt, dass ich um 10:00 Uhr einen Platz bei Restore habe. Restore ist eine Initiative der Uni, bei der man alles Mögliche von vorangegangenen Erasmus-Studenten übernehmen kann. Also schnell los, sodass ich um 10:24 Uhr da war und dann noch bis 10:45 Uhr Zeit hatte, nach Dingen zu schauen. Ich habe Teller, einen Topf und Besteck mitgenommen – alles Dinge, die ich dringend gebraucht habe. :)
Zurück in der Wohnung habe ich nochmal etwas entspannt und ein wenig geschaut, was ich an dem Tag noch machen kann. Irgendwann habe ich dann in einer Gruppe gesehen, dass sich ein paar in der Stadt zum Shoppen und Cafétreffen verabreden, und ich habe mich dann angeschlossen. Das Shoppen hat Spaß gemacht, und dann, als wir ins Café gehen wollten, war das leider voll :(. Dafür sind wir direkt nebenan in eine Bar gegangen, die Jorin in seinem Adventskalender sogar empfohlen hatte! Die Bar war echt cool, aber leider waren die Getränke (12 Euro pro Bier) doch sehr teuer :(. In der Bar kamen dann noch ein paar weitere Erasmusstudenten hinzu, die uns in eine weitere Bar mitgenommen haben. Hier kostete das Bier dann nur noch 6 Euro, was viel mehr im Rahmen war!
Wir haben viel gequatscht, und auf einmal hieß es, dass es draußen Polarlichter gibt. Wir sind also direkt raus und tatsächlich waren sie über der Stadt leicht erkennbar. Das war schon richtig cool. Als ich dann mit den anderen heim bin, habe ich nochmal die Polarlicht-App geprüft und gesehen, dass es am Abend noch viel mehr Polarlichter geben soll. Um die zu sehen, habe ich dann ein paar Leute angeschrieben und zwei gefunden, die Lust hatten, an den Strand zu fahren, um die Polarlichter dort zu fotografieren. Dafür habe ich mich ganz ganz warm (2 lange Unterhosen, 4 Lagen oben) eingepackt und bin dann mit der Kamera im Gepäck losgestampft. Die anderen beiden habe ich dann noch im Bus getroffen. Und schon als wir aus dem Bus raus waren, konnten wir leicht Polarlichter sehen, die aber viel mehr wie graue Wolken aussahen. Da die Vorhersage gesagt hat, dass es noch stärker wird, sind wir in der Kälte geblieben und haben gewartet.
Und das Warten wurde belohnt. Die Polarlichter waren soo stark und mit dem bloßen Auge komplett erkennbar. Es sieht einfach gar nicht real aus und ist deshalb super cool zu beobachten. Zwischendrin waren die Polarlichter sogar grün mit roten Rändern, was wohl nicht so häufig zu sehen ist. Gemeinsam mit Fabian habe ich auch versucht, mit der Kamera von Papa Aufnahmen zu machen. Circa eine Stunde oder ein wenig länger waren wir da, bis die Hände zu kalt wurden. Zum Glück werden die Hände hier aber auch schnell wieder warm in den Handschuhen (ich glaube, man gewöhnt sich langsam an die Kälte)
Der Abend war auf jeden Fall ganz toll und ich hatte das erste Mal das Gefühl, seitdem ich los bin, dass ich Leute gefunden habe, mit denen ich mehr Zeit verbringen kann.
Fabian und ich haben auf dem Heimweg noch gesprochen, wann und wo wir uns am nächsten Tag zum Skifahren treffen, da wir vorhaben, am Sonntag zum Vassjefellet zu fahren. Abends haben wir beide dann noch knapp 1,5 Stunden gefacetimed :) das habe ich wirklich sehr genossen, da das Reden mit dir immer meine Batterie auffüllt.
Ich liebe dich, Dein Simi
Liebe Kathi,
Heute Morgen bin ich relativ früh aufgestanden, da ich zum Skifahren zum Vassjefellet fahre! Also habe ich fix meine Skisachen im Zimmer angezogen und bin dann los zum Bus. Ein normaler Linienbus direkt vor der Tür fährt aus der Stadt raus und von da aus fährt dann ein Skibus weiter. Der Skibus fährt aber nur 3 Mal am Tag, was ein wenig ungewohnt ist.
Im Bus traf ich Fabian, und wir haben auf der Fahrt viel geredet. Wir haben dann auch die ersten Abfahrten gemeinsam gemacht, wobei man schnell alle Pisten einmal gefahren ist. Das Skigebiet ist nicht groß, hat aber schöne Abfahrten, die alle etwas flacher sind. Im Prinzip sind das alles blaue Pisten mit vereinzelten roten Elementen - wir können hier sehr gerne gemeinsam hin, ich glaube, die Pisten würden dir sehr gut gefallen :)
Um 11:00 Uhr haben wir dann die NTNU Ski & Fjellsport-Gruppe getroffen, eine Gruppe, die Ski- und Bergevents anbietet. Die Gruppe hatte oben auf der Piste ein Zelt aufgebaut, wo man seine Taschen lassen konnte und sich für das Mittagessen gemütlich in den Schnee setzen konnte. Dort hat sich die Gruppe von mir und Fabian auch vergrößert und wir sind immer wieder Abfahrten gemeinsam mit anderen runtergefahren. Erstaunlicherweise war es trotz der -14 Grad gar nicht soo kalt, sodass man den ganzen Skitag genießen konnte.
Nach dem Mittag haben wir noch Ski ausgeliehen, da es an dem Tag den „Rentalday“ gab. Quasi alle Skifirmen haben dort ihre Skier zum Gratis-Testen angeboten. Wir haben Ski für abseits der Piste gemietet und sind damit ein wenig im Wald zwischen den Pisten gefahren, was super viel Spaß gemacht hat, aber auch super anstrengend war.
Am Abend ging es dann mit dem Bus nach Hause, wobei wir leider in einen Bus nicht reingekommen sind, da dieser zu voll war. Deshalb mussten wir dann 1 h auf den nächsten Bus warten - bei -9 Grad war das auch ziemlich kalt.
Zurück in der Wohnung habe ich mich mit einer heißen Dusche aufgewärmt und dann haben wir schon geredet :) Ich habe es sehr genossen, dich, deine Eltern, meine Familie und deine Schwester zu sprechen.
Ich vermisse euch alle einfach schon superdolle und gerade dich, mein Schatz, hätte ich so oft gerne in meinem Arm gehalten.
Ich liebe dich sooo dolle <3 Dein Simi :)